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Einfach anders essen aus Respekt vor der Schöpfung!

Das Kinder-Tischgebet „Jedes Tierlein hat sein Essen, jedes Blümlein trinkt von Dir, hast auch unser nicht vergessen, lieber Gott, wir danken Dir“ ist so einfach wie einleuchtend: Wir alle Geschöpfe teilen uns die Erde und ernähren uns von ihr. Vom Samen bis zur Pflanze und zur Frucht, von der Raupe und Biene bis zum Nutztier und zum Menschen hängt alles miteinander zusammen. Ein Beispiel: Sterben die Insekten, können sich nicht genügend Pflanzen fortpflanzen. Es fehlt Nahrung für Tier und Mensch.

„Der wichtigste Faktor der Evolution ist nicht der Wettbewerb. Unser Gehirn kann uns dabei helfen, den nächsten Schritt zu gehen. Der wäre, uns nicht über die anderen Lebewesen zu erheben, sondern eine Lebensform wie die der Pflanzen zu verstehen und einzusehen, dass Kooperation viel erfolgreicher ist als Konkurrenz. Kooperation ist für das Überleben der Spezies wesentlich aussichtsreicher.“ Der Biologe, Pflanzenforscher und Autor Stefano Mancuso („Die Wurzeln des guten Geschmacks. Warum sich Köche und Bauern verbünden müssen“ oder „Die Intelligenz der Pflanzen“)

Wenn wir davon ausgehen, dass alles zusammenhängt, wird der Einsatz von giftigen Pestiziden und eine nicht artgerechte Tierhaltung auch uns Menschen schaden. Um die Nahrungsmittelproduktion in einem natur- und menschenverträglichen Rahmen zu gestalten, sind diese Kriterien eine Hilfe bei der Kaufentscheidung:

  • regional
  • saisonal
  • fair produziert
  • aus biologischem Anbau
  • überwiegend pflanzlich
  • mit wenig Verpackung und
  • für unsere Gesundheit möglichst wenig verarbeitet.

Mit der Wahl unseres Essens haben wir einen Einfluss – je mehr mitmachen, desto mächtiger – für eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche Nutzung der Naturressourcen. Es liegt auch an uns als Verbraucherinnen und Verbraucher, ob Tiere in Massentierhaltung gehalten werden, die Soja aus Brasilien fressen.

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