Druckversion: [ www.trendsetter-weltretter.de/ ][ Die Aktion ][ Woche 4: Zusammen viel bewirken ]


Zusammen viel bewirken

„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das schaffen viele.”
Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Dieses Zitat des Sozialreformers und Begründers der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland soll uns in dieser Woche als Leitfaden dienen. Denn zum Abschluss unserer Aktion dreht sich alles darum, wie viel wir als Gemeinschaft bewirken können. Wie wir durch unser Engagement und unseren Zusammenhalt ein zukunftsfähiges Miteinander gestalten können.
 

Was würdest du verändern, wenn du Politiker*in wärst? Welche Gesetze würdest du erlassen und welche Neuerungen voranbringen? Gibt es vielleicht ein besonderes Projekt in deiner Gemeinde, das du gerne realisieren würdest? Oder bist du mit etwas unzufrieden und würdest es gerne ändern? Mach dir in dieser Woche Gedanken darüber. Schreibe deine wichtigsten Themen auf, vielleicht sogar schon mit konkreten Schritten, wie du einzelne Ideen umsetzen würdest.

Schreibe einen Brief an eine*n Lokalpolitiker*in und lege deine Liste bei. Nimm Einfluss auf die Politik! Informiere dich auch über das Bürgerbegehren und den Bürgerbescheid, wenn du ein konkretes Projekt oder Ziel hast, das in deiner Gemeinde oder Stadt umgesetzt werden könnte. Die Bewohner*innen der Stadt Koblenz beispielsweise nutzen dieses politische Werkzeug, um konkretere und konsequentere Maßnahmen umzusetzen, die ihre Stadt bis spätestens 2035 klimaneutral machen sollen. Lass dich von ihrem Beispiel inspirieren.

Weitere Informationen: https://www.klimaentscheid-koblenz.de


Tagesimpuls vom 02.10.

Die FairTradeStadt Speyer hat sich zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda etwas ganz Besonderes ausgedacht. Einen Speyerer Partnerschaftskaffee aus Ruanda. Kaffee ist eines der wichtigsten Exportgüter Ruandas, doch oftmals bleibt bei den Menschen, die die Kaffeepflanzen anbauen, vom wirtschaftlichen Ertrag nicht viel hängen. Mit dem Partnerschaftskaffee soll sichergestellt werden, dass die Menschen aus Ruanda faire Löhne erhalten. Außerdem hat sich die Aktion drei Ziele gesetzt:
„Gleichberechtigung der Geschlechter“, „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ und „Verantwortungsvoller Konsum“
(Quelle: http://www.faires-speyer.de/startseite.html). Zusammen arbeiten sie daran, diese Ziele zu erreichen.

Kaffee ist das Aushängeschild des Fairtrade-Handels und das, woran viele dabei zuerst denken. Doch es gibt noch unzählige weitere Konsumgüter, die fair angebaut und gehandelt werden. Mache dir bewusst, wie viel du und andere mit dem Kauf solcher Produkte bewirken könnt. Sieh dich im Supermarkt um. Welche Fairtrade Güter findest du? Könntest du dir vorstellen auf solche Produkte umzusteigen?
Berichte uns von deiner Suche nach fair gehandelten Waren. Einfach per Mail an info@trendsetterweltretter.de oder hinterlasse uns auf unserer Facebook-Seite einen Kommentar www.facebook.com/trendsetterweltretter.


Tagesimpuls vom 01.10.

Jeder und jede kann helfen, kann sich engagieren und etwas mit der Gesellschaft teilen. Ob man nun Nachhilfe gibt, in der Kinderbetreuung aushilft oder bei einer Tafel arbeitet. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich einzubringen und damit anderen Menschen, aber auch sich selbst, eine Freude zu machen.

Hier ist eine Auswahl an Ehrenämtern und Freiwilligenbörsen aus der Region:

Du hast bereits ein Ehrenamt? Wunderbar! Dann erzähl uns davon. Was machst du? Mit welchen Menschen hast du zu tun? Und was gibt dir diese Tätigkeit zurück?

Du kannst uns per Mail kontaktieren info@trendsetterweltretter.de oder uns über Facebook schreiben www.facebook.com/trendsetterweltretter. Wir veröffentlich deinen Beitrag gerne auf unserer Homepage.


Tagesimpuls vom 30.09.

Das Geschäft mit Aktien ist älter als die meisten vielleicht denken. Bereits 1288 wurde die erste Aktie gekauft. So richtig in Schwung kam der Aktienhandel dann ab dem 17. Jahrhundert, als auch die ersten Börsen entstanden. Für viele Menschen sind Aktien heute ein wichtiger Teil der Geldanlage. Doch schaut genau hin, in wen oder was ihr investiert. Beim Ethischen Investment wird genau darauf geachtet, ob die Aktienunternehmen ethisch und nachhaltig wirtschaften.

Mehr Informationen:

Informiere dich über das ethische Investieren. Wäre das eine Möglichkeit für dich? Dein Geld anlegen und zusammen mit vielen anderen Menschen Unternehmen unterstützen, die Nachhaltigkeit und ethisches Verhalten leben? Und damit vielleicht sogar langfristig dafür sorgen, dass noch mehr Unternehmen ihr Wirtschaften an ethisch vertretbaren Kriterien orientieren? Was denkst du darüber? Teile deine Gedanken mit uns per Mail an info@trendsetterweltretter.de oder als Kommentar auf Facebook www.facebook.com/trendsetterweltretter.


Tagesimpuls vom 29.09.

Energieversorgung. Regional. Ökologisch. In Bürgerhand.
Das ist das Versprechen der Bürger-Energiegenossenschaften. Mit dem Geld, das sie aus dem Verkauf der Genossenschaftsanteile erhalten, realisieren sie Projekte für eine regionale und nachhaltige Energieversorgung. So lassen sie zum Beispiel Solaranlagen auf Dächern installieren oder Blockheizkraftwerke bauen. Von der so gewonnenen regenerativen Energie können aber schließlich alle profitieren, die sich dafür entscheiden.

Informiere dich hier noch weiter zu den Bürger-Energiegenossenschaften:

Du möchtest gemeinsam mit anderen in eine regenerative Energieversorgung investieren? Werde Teil einer Bürger-Energiegenossenschaft. Bei einigen kannst du auch Strom beziehen, ganz einfach wie von anderen Anbietern auch.
Hier findest du eine Liste mit Genossenschaften aus der Region:


Tagesimpuls vom 28.09

Ein Krankenhaus ohne Strom?
Für uns unvorstellbar.
Für viele Menschen in Afrika leider bittere Realität. Denn dort ist Elektrizität Mangelware. Geht abends die Sonne unter, muss oftmals bei Kerzenschein operiert werden. „Misereor“, die Hilfsorganisation der katholischen Kirche, unterstützt diese Krankenhäuser, indem sie Solaranlagen auf den Dächern installiert. So kann genug nachhaltiger Strom produziert werden, um auch nachts Operationen durchzuführen und zusätzlich Leistungen wie Ultraschall und Blutkonserven anzubieten.

Unterstütze dieses und viele weitere Projekte von „Misereor“ oder „Brot für die Welt“, der Hilfsorganisation der evangelischen Kirche. Menschen von überall auf der Welt setzen sich gemeinsam dafür ein, dass diese Projekte realisiert werden. Ein kleiner Beitrag kann schon viel bewirken. Schau einfach mal auf den Homepages der Hilfsorganisationen nach:


Tagesimpuls vom 27.09.

Es kann so einfach sein, etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Ein Beispiel gefällig? Müll sammeln. Das, was andere Menschen einfach achtlos in die Natur geworfen haben, aufheben und richtig entsorgen. Denn Müllverschmutzung ist ein riesiges Problem für unseren Planeten und letztendlich auch für uns. Deswegen gibt es auch verschiedene Aktionen und Organisationen, die etwas dagegen tun:

Wie viel auch schon eine einzige Person bewirken kann, zeigt dieses Beispiel:

Mach es wie Tom!
Halte die Augen auf. Entdeckst du Müll, der einfach in der Gegend herumfliegt? Dann heb ihn auf. Du wirst merken, dass du mit wenig Aufwand schon viel erreichen kannst. Vielleicht etabliert sich das ja auch in deinem Alltag. Wie wäre es zum Beispiel mit regelmäßigen Müllsammelspaziergängen? Bewegung an der frischen Luft plus etwas Gutes tun.
Topp!


Tagesimpuls vom 26.09.

Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten,

die viele kleine Schritte tun,

können das Gesicht der Welt verändern,

können nur zusammen das Leben bestehn.

Gottes Segen soll sie begleiten,

wenn sie ihre Wege gehn.

https://www.evangeliums.net/lieder/lied_viele_kleine_leute_an_vielen_kleinen_orten_kanon.html

Werde dir bewusst, was viele kleine Schritte bewirken können. Vor allem, wenn viele Menschen diese Schritte tun. So unbedeutend sie im Einzelnen erscheinen mögen, so eine große Wirkung haben sie doch im Gesamten. Kaufe dein Obst und Gemüse statt im Supermarkt bei einem regionalen Bauernhof. Steige für den Weg zur Arbeit auf Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel um. Oder benutze die Dusche statt die Badewanne, um Wasser zu sparen. Es gibt so viele kleine Schritte, die du gehen kannst.

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