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Hier findet Ihr euer Feedback!

Mail vom 05.10.

"Liebes Team von Trendsetter - Weltretter,
vielen Dank für die wertvollen Impulse für jeden Tag. Manchen haben wir im Bekanntenkreis diskutiert. Gut fand ich, dass es  Aktionen gab, bei denen man sich einfach beteiligen konnte zum Beispiel mit einer Internetpetition. Ich freue ich schon auf die Mail im nächsten Jahr."

Mail vom 04.10.

"Danke für die sehr interessanten Impulse."

Mail vom 03.10.

  • "Vielen Dank für die vielen guten und interessanten Anregungen!
    Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!
    Viele Grüße!"
  • "Liebes Trendsetter-Team,
    die Aktion war toll und ich freue mich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.
    Ich wünsche Ihnen allen alles Gute.
    Herzliche Grüße"

Mail vom 01.10.

"Guten Morgen liebes Trendsetter-Team,
ich nehme diesen Tagesimpuls um endlich Danke zu sagen für die vielen tollen Denkanstöße. Es gibt wirklich viel, was man ohne Mühe verändern kann und auch viel, was man immer wieder ausblenden, wie die Saatgut-Problematik. Ich habe gleich den Newsletter abonniert.
Weiter so!"

Mail zum Tagesimpuls vom 28.06.: Wirtschaft oder Umwelt?

"Liebe trendsetter,
ich finde diesen Ausbau eine ökologische Katastrophe, die wohl nicht rückgängig zu machen ist. Wer durch den Pfälzer Wald nach Westen fährt kann ermessen wie hier ein Ökosystem zerschnitten wurde und rechts und links mit Gitterzäunen gegen Wildwechsel abgesichert wurde. Eine einzige Wildbrücke ist ein lächerlicher Ersatz. Außerdem hätten diese Finanzen und die Arbeitskräfte nachhaltiger in eine Verkehrswende gesteckt werden können. Das haben der bisherige Verkehrsminister und die Landesregierung Rhld-Pfalz nun für lange Zeit unmöglich gemacht. Es müssen dringend konkrete Konzepte erarbeitet und umgesetzt werden wie Arbeitsplätze, Industrie überhaupt und Ökologie zusammen funktionieren können.
Ich bin im fortgeschrittenen Oma-Alter und denke an meine Enkelkinder."

Mail zum Tagesimpuls vom 22.09.: Plantschen für Tiere!

"Hallo zusammen,
ich freue mich über Ihre täglichen Impulse. Bei der Aufforderung, Wasserstellen in meinem Garten anzulegen, möchte ich aber doch zu bedenken geben, dass das wunderbare Brutstätten für Stechmücken sind. Gerade hier entlang der Rheinschien sind wir diesen Sommer genug geplagt. Nicht umsonst fordert die kabs dazu auf, Wasseransammlungen im Garten zu vermeiden."

Antwort Trendsetter-Weltretter:
Vielen Dank für diese Rückmeldung! In der Tat kann das die negative Seite sein. Vor allem in Gebieten in denen Stechmücken zur regelrechten Plage werden, wie bei Ihnen. Stechmücken mag wohl keiner so richtig gerne, auch wenn diese Tierchen durchaus ihre Existenzberechtigung haben. M
ücken legen in stehenden Gewässern jedweder Größe ihre Brut ab. Die Regentonne muss deshalb unbedingt abgedeckt sein. Wasserreste aus der Gießkanne und dem Planschbecken werden am besten jeden Abend in die Beete verteilt und die Vogeltränke regelmäßig trockengelegt. Die Vögel freuen sich über frisches, sauberes Wasser. Larven im Gartenteich erwischt man gut mit dem Kescher. Außerdem kann man dort auf die Hilfe von Fressfeinden setzen: Bei Fröschen, Goldfischen oder auch Kois stehen Mückenlarven weit oben auf der Speisekarte.

Weitere Links dazu:

https://gartenetage.de/blog/vogeltraenken-und-insektentraenken-aufstellen
https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/naturschutz/biodiversitaet/traenken/index.htm
https://xn--grneliebe-r9a.de/wasser-fuer-voegel-und-insekten-diy-insektentraenke/

Mail vom 14.09.: Täglich etwas Biountericht!

Gewöhnliche Goldwespe

"Liebe Leute, trendsetter-weltretter begleitet mich von Anfang an und Artenvielfalt ist mir ein Herzensanliegen. Gerne bin ich mit der Kamera in der Natur unterwegs und bewundere Gottes Kreativität angesichts einer so vielfältigen Schöpfung, die allerdings auch bedroht ist. Anbei ein Foto, aufgenommen nahe ZAK, der Zentralen Abfallwirtschaft Kaiserslautern. Das Motiv zeigt eine Feuer-Goldwespe. Man muss dem ca. 1 cm langem Insekt schon nahe kommen, um zu sehen, wie prächtig metallisch diese Wespenart leuchtet."

Vielen Dank für das schöne Bild und die Rückmeldung!

Zur Kartoffelaktion

  • "meine Pflanzen wachsen wunderbar. Im wahrsten Sinn: "wunder"bar! (...)" " (...) die Aktion macht uns tierisch Spaß und wir haben an unserem Kartoffelacker ein Infoschild (siehe Foto) aufgestellt, auf dem alle Spaziergänger und die Dorfbewohner sich über die Aktion informieren könen. Es kam schon sehr viel Lob für diese tolle Aktion! (...)
  • (...)"es ist eine wahre Freude, den Kartoffeln beim wachsen zuzusehen"
  • (...) "eine tolle Aktion und ich freue mich so, dabei sein zu dürfen. Danke für eure Tipps und allen Organisatoren und Teilnehmern eine erfolgreiche Zeit"
  • "meine Kartoffeln wachsen wie die Bäume"
  • "vielen Dank für die tolle Aktion. Wir verfolgen das Wachstum der Kartoffelpflanzen genau und ich tausche mich regelmäßig mit ...aus. Wir haben viel Spaß dabei, unsere Erfolge zu vergleichen. Es ist erstaunlich wie unterschiedlich die verschiedenen Sorten wachsen (...)"
  • "Danke für die Kartoffelbriefe. Wir haben große Freude am Wachstum unserer Kartoffelpflanzen und hegen und pflegen sie gemäß den wertvollen Tipps. Sie blühen schon und wir sind gespant wie es weitergeht (...)."
  • "Unsere Kartoffeln, die wir in unserer Wohnung vorgetrieben haben, gedeihen bis jetzt im Garten sehr gut (...) Von Ihren letztjährigen
    Kartoffeln haben wir nach der Ernte je zwei Stück als Saatgut für das nächste Jahr zurück gelegt. Auch diese Pflanzen wachsen zu unserer Freude prächtig heran. (...)mein Mann und ich finden die Kartoffelaktion 'Zusammen Wachsen lassen' eine ausgezeichnete Idee. Wir fühlen uns den anderen Mitstreitern so richtig verbunden (...)"
  • "ja, die 'Kirchenkartoffeln' gedeihen prächtig" (...) einige Mitglieder gehören wie ich zu den Glücklichen, die ein Paket von Euch bekommen haben" (...)
  • "gerne darf ich euch mitteilen, dass die Kartoffeln auch im CB Garten gut gedeihen. Ein Tipp von unserem Hausmeister und Hobby-Gärtner aus Peru: gekochter Kaffeesatz düngt den Bode und hält Kartoffelkäfer fern"
  • "So blühende Kartoffeln zu sehen ist wie ein Siegesfest über die Schneckenhorden"
  • Hier gibt's einige Bilder zu sehen die uns zugeschickt wurden...

Bericht vom Pfadfinderstamm (DPSG) Niederwürzbach

06.09. - "Liebes Team von Trendsetter-Weltretter:
Als Pfadfinder liegt uns der Umweltschutz beziehungsweise die Sicherung der Artenvielfalt natürlich besonders am Herzen. Daher war es für uns gar keine Frage das wir an der erneut stattfindenden Aktion „Trendsetter-Weltretter“ beteiligen.
Gemeinsam haben wir uns schon vielfach für Nachhaltigkeit im Alltag eingesetzt und werden dies auch weiterhin mit verschiedensten Aktionen tun.
Am 6.Spetember fand daher unsere erste Gruppenstunde zur Aktion statt. Zuerst gab es für die Kinder und Jugendlichen einen kurzen Infoblock zum Thema der Aktion und zur Bedeutung der Artenvielfalt für unser Ökosystem und damit natürlich auch für uns selbst.
Mit unserem Heimatort Niederwürzbach als Teil des Biosphärenreservats Bliesgau, bot sich natürlich als Thema natürlich besonders eines der Hauptprodukte der hiesigen Streuobstwiesen an: der Apfel.
Nach einer angeregten Diskussion über die Bedeutung der Streuobstwiesen für Klima und Artenvielfalt, der Nutzung von Düngemittel, Pestiziden und Pflanzenschutzmitteln sowie der Auswirkungen des Klimas auf das Wetter in unserer Region, gingen wir daher über zu einer Apfelverkostung, ganz im Sinne unsers Programmpunktes „Vielfalt schmecken“.
Acht verschiedene Apfelsorten, alle in Deutschland angebaut, galt es zu probieren und auf Geschmack, Saftigkeit, Süße, Säure und Konsistenz zu überprüfen.  Als „bester Apfel“ stellte sich für die Kinder hierbei die Sorte Jonagold heraus. So endete unsere Erste Gruppenstunde zu diesem Thema mit gute gefülltem Bauch und erweitertem Horizont."

13.09. - Natur entdecken
Am zweiten Tag der Gruppenstunden zur Aktion „Trendsetter-Weltretter“, ging es für die Niederwürzbacher Pfadfinder in den Wald. Der monatliche Waldtag passte perfekt zum Thema „Natur entdecken“ und auch zu den empfohlenen „Lost Places“.
Wimmelt es im Würzbacher Wald doch nur so von beidem, Natur wie auch alten Bunkern, mehrheitlich zwar zerstört, aber trotzdem noch gut zu sehen. Über und über von Moos,Gräsern oder gar ganzen Bäumen überwachsen und mit unzähligen Spalten und Öffnungen versehen, bieten diese Bauten aus kriegerischen Tagen heute überraschend vielen Tierarten einen sicheren Unterschlupf und sind zu einem gut integrierten Lebensraum geworden. Hier kann man den Spruch von der Natur, die sich ihren Besitz zurückholt, so gut erkennen wie kaum irgendwo in unserer Gegend. Entsprechend zahlreich waren auch die Tierspuren die gefunden wurden. Nicht nur Fußabdrücke, sondern auch Federn, verlassene Schneckenhäuser, angenagte Pilze, sogar das Gewölle eines Uhus. Sicherlich gibt es noch sehr viel mehr Spuren und Hinterlassenschaften von Tieren, man muss einfach nur mit offenen Augen durch den Wald spazieren.


23.09. - Alles neue macht der September
In der Dritten Woche der Weltretter Aktion, wurde es sehr schweißtreibend und anstrengend. Anpflanzen und Pflegen war die Aufgabe für diese Woche. Zugegebener Maßen, gepflanzt wurde noch nichts. Erst musste die Scholle bereitet werden. Passend zu dem in der 72 Stunden Aktion 2019 erbauten Hochbeet und dem dazugehörigen Insektenhotel, soll aus einem Teil des, lediglich mit Stoppelgras bewachsenem Kirchenhang, eine Blühwiese entstehen.
Beste Lebensbedingungen und Nahrung für die bei uns eingezogenen Bienen und sonstige Kleintiere. So machten sich die Wölflinge mit drei kleinen Wagen auf zur örtlichen Gärtnerei um frische Pflanzen zu kaufen. Gleichzeitig rückten die Junpfadfinder dem Hang mit Spaten, Hacken, Krallen und gar den bloßen Fäusten entgegen, um für die neu einzubringenden Pflanzen und Samen ein passendes Bett zu bereiten. Noch ist der Hang natürlich längst nicht fertig, aber die Pfadfinder können es jetzt schon kaum erwarten ihn im nächsten Jahr blühen zu sehen.
 

30.09. - Fertigstellung der Blühwiese

"Um unser Großprojekt der Blühwiese im Rahmen der Aktion „Trendsetter-Weltretter“ fertigzustellen, war für die Wölflinge noch ein ganztägiger Arbeitseinsatz („Wilde Wölflinge“) am Samstag geplant, gefolgt von der letzten Gruppenstunde am Montag. Einen ganzen Tag lang wurde gearbeitet und geschwitzt um den Insekten im neuen Jahr einen reich gedeckten Tisch zu servieren. Es wurde geharkt, geschaufelt, Steine und Äste geschleppt.
Für die Verpflegung sorgten die Kinder ebenfalls. Es gab selbst gebackenes Brot mit Breitwegerichsamen, dazu verschiedene Brotaufstriche, eine stärkende Kartoffelsuppe mit Wildkräutern und Pfannkuchen mit Brombeeren. Selbstverständlich wurde nicht nur gearbeitet, sondern es blieb auch Zeit für Spiele, natürlich mit einem „pflanzlichen“ Hintergrund und etwas Wissens-Vermittlung in Form eines Pflanzenbestimmungsbuches. Dazu mit einem kleinen Webrahmen auch wieder eine Handwerksrunde.
In der Gruppenstunde am vergangenen Montag wurde der Blühhang schließlich vorerst fertiggestellt. Um auch hier wieder die Vielfalt zu fördern, achteten wir auf eine Ausgewogene Mischung von verschiedenen Pflanzen. Zahllose selbst gesammelte Samen von Wildblumen wurden ausgebracht und, getreu dem Motto „Natur-trifft-Kultur“, auch durch einige Staudengewächse sowie zahlreiche kleine Thymian,-Salbei – und Oreganopflanzen ergänzt, die ebenfalls ihren Weg ins neue Beet fanden. Fürs erste ist die Arbeit damit beendet und wir warten gespannt darauf welche Samen tatsächlich aufgehen. Um hier auch im nächsten Jahr noch eine Orientierung zu haben, haben wir zu jeder Pflanzenart auch noch beschriftete Schiefertafeln ausgelegt.
Wir freuen uns darauf zu erleben was die Insekten von unserem Projekt halten!
Wir möchten uns auch recht herzlich bedanken bei der „Jungen Biosphäre" für die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung der Pflanzen und Hacken, sowie bei der Gärtnerei Zeller in Niederwürzbach für die erhaltenen Sachspenden zu unserem Projekt.

Ein ganz besonderer Dank geht auch an Herrn Graf vom Nabu St.Ingbert und seine Frau, für ihre Hilfsbereitschaft, ihren Sachverstand und ihre tatkräftige Unterstützung ohne die uns dieses Projekt sicherlich sehr viel schwerer gefallen wäre!"

Texte und Bilder: Martin Kropp

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