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Mittwoch, 19. Juni 2019

Woche 2: Einfach anders mobil sein!

Foto: Wiesemann

Morgens früh um sechs am Bahnhof Kaiserslautern laufe ich immer ein Stück die S-Bahn entlang, bevor ich mit dem Zug zur Arbeit fahre, bis hinter die Überdachung des Bahnsteigs, wo der morgendliche Himmel sichtbar ist. Ein paar Augenblicke Urlaubsgefühl, denn diese Morgenstimmung erinnert mich an das Ankommen mit dem Nachtzug in Marseille am Anfang des Sommerurlaubs. Abends sind wird wir mit vier Kindern und Fahrrädern in Straßburg in den Zug gestiegen und morgens in Marseille aufgewacht und haben aus dem Fenster geschaut. Dort hatte der Zug eine Weile Aufenthalt mit wunderschöner Morgenstimmung.

Wieder zurück zur Pendlerstrecke Richtung Speyer. Arbeiten am Laptop ist zu dieser Uhrzeit in der S-Bahn gut möglich. Ab dem Umsteigen in Schifferstadt kann ich mich dann mit anderen Pendlern unterhalten oder einfach aus dem Fenster schauen und nichts tun. Manchmal ist bei Stellwerksstörungen oder Menschen auf dem Gleis oder Notarzteinsätzen Geduld gefragt, aber meistens läuft es nach Fahrplan.

Nullemissionen bedeuten, dass unser persönliches Alltagsleben anders sein wird. Null fossiler Brennstoff bedeutet, dass wir kaum fliegen und Auto fahren können, und die Mobilität per Bus oder Bahn auch einschränken. Also auch nur selten nach Südfrankreich, selbst mit der Bahn. Und am besten am Arbeitsort wohnen.

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